Es gibt Reisen die man NIE vergisst … Tansania

Es gibt Reisen die man NIE vergisst.

Unsere Familienreise nach Tansania und Sansibar ist genauso eine Reise. Ich hab sie mir zu einem runden Geburtstag gewünscht und mein Wunsch ging in Erfüllung (self fulfilling prophecies 😉).

Afrika macht etwas mit uns. Das Herz öffnet sich sehr, sehr weit. Zu sehen wie mein Sohn, der in seinem Leben schon sehr viel gereist ist, diese ganz spezielle Reise aufgesogen hat, hat das Mama-Herz sehr glücklich gemacht.

Wer Afrika noch nicht kennt, der kann das glaube ich nicht wirklich verstehen. War bei mir auch so. Es sind Eindrücke und Erlebnisse, die wir Europäer einfach nicht für möglich halten. Es offenbart sich eine komplett andere Welt, eine Welt die so ganz anders tickt als unsere.

Diese unglaubliche Weite, Wildtiere in freier Natur ganz nah, Menschen, die voller Lebensenergie stecken, obwohl sie mit dem Notwendigsten auskommen müssen, das macht einen sehr demütig.

Seither habe ich „unsere Reise“ schon oft verkauft und viele glückliche Kunden gewonnen. Ich wünsche mir aus ganzem Herzen, dass ich noch viele Menschen mit dieser Reise glücklich machen kann.

Gerade ist es mir wieder gelungen.

Der ganz spezielle Afrika Vibe ist bei Familie G. noch sehr frisch und die Bilder so unglaublich schön.

Cathrin hat ihre Ausbildung zur Fotografin vor 2 Jahren abgeschlossen.

„Danke, Cathrin, dass du mir die Bilder zur Verfügung stellst.“

Nach der Rückkehr habe ich Familie G. (Stammkunden und Freunde) befragt:
Ein kleines Q&A für alle die wissen möchten, wie eine Safari abläuft …

Q) Ihr seid gerade zurück gekommen. Auch bei euch war es eine Familienreise, obwohl die Kinder schon erwachsen sind …, wie habt ihr das erlebt.

A) Es war soo schön, diese besondere Reise gemeinsam erleben zu dürfen, ich bin wirklich dankbar. Die Reise war ja bereits 2020 gebucht, dann kam „C“ – deshalb haben wir uns besonders gefreut, dass es jetzt doch noch zu 4. geklappt hat. Mir ist es wie dir gegangen, das Mama Herz ist voller Glück, wenn der Tochter die Lachgrübchen ins Gesicht gezaubert werden vor lauter Aufregung und der Sohnemann den Gucker nicht mehr aus der Hand legt und vor Begeisterung von einem Ohr zum anderen grinst. Das Glück ist das einzige das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Q) Ihr wart eine Woche auf Safari in den verschiedensten Nationalparks von Tansania. Was war das eindrücklichste Erlebnis?

A) An erster Stelle, denke ich, nennen hier alle, die Erlegung eines Zebras durch einen Löwen. Zufällig konnten wir Löwen beobachten, die sich im hohen Gras an eine Zebraherde angeschlichen haben. Dann hat es geheißen – Geduld haben. Plötzlich kam der Angriff und es war beeindruckend, aufregend, gleichzeitig traurig, aber wie unser lieber Guide Jamall sagte „wir sind Gluck“– hatten wir unheimliches Glück, so ein Geschehen während des Tages beobachten zu können. Das ist die Natur, man kann nichts planen.
Mindestens genau so spannend war es aber auch, die Tiere in so großen Herden und so nahe beobachten zu können. 100.000ende Zebras, Impalas, 100erte Elefanten und Giraffen u.v.m. Das war SEHR beeindruckend.

Q) Ich habe euch unterschiedliche Quartiere während der Safari gebucht. Mal war es eine Lodge, mal eine Art „Glamping“ um wirklich der Natur nahe zu sein. Was war besser?

A) Der Mix war perfekt, so hatten wir die Möglichkeit alles kennenzulernen. Den Luxus mal etwas zurück zu schrauben, tut uns, glaube ich, allen einmal gut. Die Erfahrung zu machen, mit 20l Wasser (wer weiß, wie viel das wirklich ist) beim Duschen auszukommen, war schon speziell. Die Gastfreundschaft war überall sehr groß, doch ist es in so einem Zeltlager noch persönlicher und familiärer, als in einer Lodge mit 50 oder mehr Gästen. Auf jeden Fall haben wir uns überall sicher gefühlt, auch wenn der Löwe im Zeltlager gefühlt sehr nahe gebrüllt hat, habe ich mich nie wirklich gefürchtet.

Q) Wenn man ankommt, bekommt man einen Guide zugewiesen, der einen die ganze Woche begleitet. Er fährt den Jeep, er erklärt die Natur, die Tiere und ist einfach für alles zuständig. Wie war eure Erfahrung?

A) Unser Guide ist zu unserem Freund geworden. Wir waren sehr erstaunt, dass er auch sehr gut deutsch spricht. Jamall hat die wirklich schwierige Sprache – wie er uns berichtet hat – in einem 1-jährigen Studium in Tansania gelernt. Wir hatten viel Spaß miteinander, er hat uns sehr viel über sein Land und die Menschen erzählt. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Kids sehr interessiert auch selbst viele Fragen gestellt haben. Cathrin war sehr berührt von Jamalls Aussage, dass er viel arbeiten möchte, um seiner 1,5 Jahre alten Tochter ein gutes Leben zu ermöglichen. Er hat fast immer mit uns gefrühstückt und Abend gegessen, wir waren also wirklich viel zusammen. Er hat uns überall sicher und so bequem wie möglich hin gebracht und uns rundum perfekt betreut.
Wir möchten ihn auch gerne JEDEM, der eine deutschsprachige Safari Begleitung über diese Agentur bucht, empfehlen.

Q) Habt ihr euch irgendwann unsicher gefühlt. Ich frage das, weil Löwen ja wirklich äußerst nahe sind.

A) Als eine Löwenmama, mit blutiger Schnauze, direkt nach dem Erlegen eines Gnus, zum Greifen nahe an unserem Auto vorbeigelaufen ist, um ihre Jungen abzuholen, hat unser Herz schon höher geschlagen. Aber nicht aus Angst, sondern aufgrund des aufregenden Augenblicks – sie hatte ja gerade gefressen.
Unsicher haben wir uns aber nie gefühlt. Jamall war immer sehr respektvoll bei Begegnungen mit den Tieren, er hat immer darauf geachtet, dass die Tiere „ihren“ Weg gehen können, sich nicht bedrängt fühlen und uns aufmerksam gemacht leise zu sein, als manche Tiere ganz ganz nahe am Auto vorbeigegangen sind, gefressen haben, oder gestanden sind.

Q) Eure Sorge war, nicht genug Tiere zu sehen. Und – was sagt ihr jetzt 😉?

A) Die Sorge war unberechtigt 😊

Q) Wollt ihr ganz kurz den Ablauf erklären …, also wie ein Tag auf Safari abläuft.

A) Gerne😊 Tagwache zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr, je nach Strecke, die wir zu bewältigen hatten. Gemeinsames Frühstück inkl. eigenes Zusammenstellen eines Lunchpaketes. Wir wollten so viel Zeit wie möglich auf der Pirsch verbringen und keine unnötigen Wege für ein etwaiges Mittagessen bestreiten. Dann sind wir schon im Jeep gesessen und manchmal haben wir direkt nach Abfahrt schon erste Tiere beobachten können. Wir waren dann den ganzen Tag unterwegs, entweder im Naturschutzgebiet, oder in einem Nationalpark. Während der Pirschfahrt wurde das Dach geöffnet und alle hatten die Möglichkeit gut zu sehen. Meistens gab es eine kurze WC Pause am Vormittag, oder bei Einfahrt in einen Park und um die Mittagszeit eine ca. 30 minütige Pause um unser Lunchpaket zu genießen. Am späten Nachmittag, oder Abend sind wir dann in der nächsten Unterkunft angekommen. Wir hatten unser Gepäck immer dabei, nur 2mal sind wir 2 Nächte in einer Unterkunft geblieben. Der Tag war ausgefüllt mit der Ausschau nach Tieren.

Q) Zu guter Letzt – habt ihr die „BIG FIVE“ gesehen?

A) JA, das haben wir. Zwar hat sich der Leopard nur ganz versteckt schlafend auf einem Baum gezeigt, aber dafür haben wir gleich DREI Nashörner – und die sind wirklich SEHR SEHR selten – gesehen!! Im Ngorongoro Krater leben nur mehr ca. 20 Nashörner (die genaue Anzahl wird offiziell nicht genannt), wir hatten also wirklich Glück. Löwen haben wir sehr viele gesehen, auch Büffel und Elefanten sind uns herdenweise begegnet.

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei Dir, Sandra bedanken!! Es hat alles perfekt geklappt, wir wurden überall rechtzeitig abgeholt, alle Verbindungen waren perfekt organisiert. Alle Mitarbeiter der Agentur vor Ort und aller Unterkünfte waren sehr freundlich, hilfsbereit und haben diese Reise ganz besonders gemacht. Wir haben uns rundum wohlgefühlt und waren, dank dir, auch perfekt vorbereitet.
Ein gutes Fernglas ist ein MUST HAVE für so eine Reise, auch eine gute Kamera ist empfehlenswert (die eigene Fotografin natürlich ein besonderer Vorteil 😊). Safarikleidung, am besten in hellen Farben, luftig, leicht und lang, aber unbedingt auch eine wärmere Jacke (wie beim Wandern) ist auf der Safari wichtig.

Bilder: © copyright by Cathrin Gradinger

ICH FREUE MICH SEHR, WENN ICH AUCH IHNEN „MEIN TANSANIA“ ORGANISIEREN DARF!

Einmal Afrika, immer Afrika!

  Schreiben Sie mir gerne:
s.speta@zuklin.at


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